Der Auftrag läuft. Ihr Kunde ist zufrieden. Und plötzlich fordert der Einkauf einen zusätzlichen Preisnachlass. Mit Benchmark. Savings-Ziel. Konzernvorgabe. Oder einer Begründung, die nicht so recht zu Ihrer bisherigen Zusammenarbeit passt.
Bevor wir über Rabatt sprechen, finde ich heraus, was auf Kundenseite tatsächlich passiert. Denn die Forderung ist sichtbar. Der Prozess dahinter oft nicht.
Nachträgliche Rabattforderungen entstehen häufig außerhalb des ursprünglichen Vergabeprozesses. Neue Einkaufsdienstleister, interne Savings- oder Transformationsprogramme, Lieferantenpools oder veränderte Zuständigkeiten können plötzlich neue Interessen und Entscheidungswege schaffen.
Deshalb behandle ich Ihre Rabattforderung nicht wie einen Standardfall. Ich analysiere die Situation, rekonstruiere Interessen und Entscheidungswege und entwickle daraus Ihre Handlungsoptionen.
Sie bekommen eine klare Entscheidungsvorlage:
Sie entscheiden. Ich bereite die Umsetzung vor.
Ich übernehme die Analyse, hole mir gezielt den notwendigen Input von Ihnen und Ihrem Team und entwickle daraus die Strategie. Steht die Entscheidung, bereite ich die nächsten Schritte vor – bei schriftlicher Kommunikation bis zur sendefertigen Antwort an den Einkauf.
Sie behalten die Kontrolle. Ich halte Ihnen den Rücken frei.
Manchmal ist die richtige Antwort ein klares Nein.
Manchmal liegt der entscheidende Hebel gar nicht in der Preisverhandlung – sondern beim Fachbereich, in einem internen Entscheidungsweg oder in der Art, wie Ihr Unternehmen im Beschaffungsprozess eingeordnet wird.
Und manchmal ist ein Zugeständnis wirtschaftlich sinnvoll, wenn Sie dafür etwas bekommen, das für Sie mindestens genauso wertvoll ist.
Welche Strategie richtig ist, entscheidet der konkrete Case. Nicht die Höhe der Forderung.
Eine Garantie gibt es in Verhandlungen nicht.
In den bisher von mir begleiteten Fällen nachträglicher Rabattforderungen konnten meine Kunden die zusätzliche Forderung vollständig abwehren. Die bisherige Erfolgsquote: 100 %.
Der Weg dorthin war jedes Mal ein anderer. Genau deshalb beginnt meine Arbeit mit der Analyse – und nicht mit Standardargumenten.
Meine Arbeit ist für Rabattforderungen mit wirtschaftlich relevantem Hebel gedacht. Wenn es um größere laufende Kundenbeziehungen, mehrjährige Verträge oder sechs- bis siebenstellige Volumina geht, können wenige Prozent bereits einen erheblichen Unterschied machen.
Bei kleineren Einzelaufträgen ist eine umfangreiche Case-Beratung dagegen nicht immer wirtschaftlich sinnvoll.
Ob Ihr Fall dafür geeignet ist, klären wir im ersten Gespräch. Vertrauliche Unterlagen brauche ich dafür noch nicht.
Dann lassen Sie uns zunächst darüber sprechen, was passiert ist und ob ich Ihnen bei diesem Case sinnvoll helfen kann.